Vereine der Bundesrepublik Deutschland. Man vermutet, dass die Bildung der Schützengilde im Jahr 1301 mit der Erbauung der Stadt zusammenfällt, dies ist jedoch nicht belegt. Erstmals wird der Schützenverein als Schützengilde in einer Urkunde aus dem Jahre 1353 erwähnt, welches damit als Gründungsjahr des Vereines betrachtet wird.
Ursprünglich bestand die Gilde aus 30 Schützen die als Bürgerwehr für die Sicherheit der Stadt sorgten, indem sie die Gemeinschaft vor Not und Gefahren schützten. Aus dieser Aufgabe heraus wurzelt die Bedeutung der Worte Schützen und Schützenwesen.
Im weiteren Verlauf wurde aus der Schützengilde die Schützengesellschaft und später dann der Schützenverein.
Nach dem 1. und 2. Weltkrieg, in denen auch sehr viele Schützen umgekommen waren, bekam der Verein eine neue Struktur und wurde in Kompanien unterteilt. Die heute ca. 500 Mitglieder sind in mittlerweile sieben Kompanien aufgeteilt, die alle unter eigenem Vorstand geführt werden.
Jährlich zu Pfingsten feiern die Schützen gemeinsam mit ihren Mitbürgern das traditionelle Schützen- und Volksfest. Anfänglich diente das Fest dazu, die Wehrtüchtigkeit unter Beweis zu stellen und zu verbessern. Doch auch heute noch stellen Jung und Alt im gegenseitigen Wettstreit Ihre Fähigkeiten unter Beweis.
